Brennholzsorten

Buche

Buchen sind sommergrüne Bäume mit glatter, grauer Rinde. Nur selten wird im Alter eine schwache Borke ausgebildet. Die Laubblätter stehen wechselständig und sind ganzrandig, gekerbt oder gezähnt. Sie haben am Rand kleine Härchen, schmale Nebenblätter werden ausgebildet. Buchen sind einhäusig getrenntgeschlechtlich und werden vom Wind bestäubt. Die männlichen Blütenstände sind kätzchenartig. Die weiblichen Blüten sitzen zu dritt zusammen. Aus ihnen bilden sich die Bucheckern. Dies sind dreikantige Nüsse, die zu zweit oder zu dritt in einem sogenannten Achsenbecher sitzen. (Wikipedia) 

Brennwert KWh/srm = 1470
Brennwert KWh/kg = 4,0
Heizöl Liter/srm = 133

Eiche

Eichen sind sommergrüne oder immergrüne Bäume seltener auch Stäucher. Die wechselständigen, einfachen Laubblätter sind gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt. Die Nebenblätter fallen früh ab.

Eichen sind einhäusig getrenntgeschlechtig; die Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten (zwei bis) meist sechs (bis zwölf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Frucjtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte.

Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nzssfrucht. Die Früchte sind von einem Fruchtbecher eingeschlossen, den man Cupula nennt. (Wikipedia) 

Brennwert KWh/srm = 1470
Brennwert KWh/kg = 4,2
Heizöl Liter/srm = 147


Birke

Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell wachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren eine Höhe von bis zu sieben Metern erreichen. Ausgewachsen werden sie bis zu 30 Meter oder höher.

Alle Birken werden windbestäubt, weshalb in der Blütezeit von Ende März bis Ende April große Mengen an Pollen ausgeschüttet werden. Die Blütenstände heißen Kätzchen. Die männlichen Blütenstände sind hängend, die weiblichen aufgerichtet. Die vielen kleinen geflügelten Samen, welche im Herbst reif werden, befinden sich zwischen den Hochblättern im Fruchtstand. Die Früchte haben Fruchtreife im September bis Oktober. (Wikipedia)

Brennwert KWh/srm = 1330
Brennwert KWh/kg = 4,3
Heizöl Liter/srm = 126


Kiefer

Die meisten Kiefern-Arten wachsen als Bäume, einige auch als Stäucher. Kiefern sind immergrün und duften aromatisch. Kiefern erreichen Wuchshöhen bis etwa 45 m (Weltrekord der höchsten Kiefer 66,7 m) und können bis 600 Jahre alt werden.

Ihre Nadelblätter sind im Vergleich mit anderen Nadelbaumgattungen besonders lang. Es sind oft zwei Typen von Nadelblättern an den gleichen Bäumen vorhanden: zum einen spiralig an den Zweigen angeordnet und zum anderen je nach Art zu zweit, zu dritt oder zu fünft (selten einzeln oder zu sechst) in Bündeln an Kurztrieben stehend, während sonst (bei Fichte, Tanne) die Nadeln einzeln an den Zweigen wachsen (siehe Bild). Die Kiefernnadeln eines Kurztriebes werden von einer Scheide umschlossen.   

Die Kiefern-Arten sind meist einhäusig getrenntgeschlechtig ; sie haben also männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Wenige Arten sind teilweise zweihäusig getrenntgeschlechtig . Sie werden durch den Wind bestäubt . Die männlichen Zapfen sind meist sehr zahlreich und stehen zu vielen zusammen. Weibliche Zapfen sind je Baum in geringerer Anzahl vorhanden und stehen einzeln oder nur zu wenigen zusammen. Die Zapfen benötigen eineinhalb bis zwei (selten drei) Jahre bis zur Reife, und öffnen sich, um die Samen zu entlassen, und fallen dann als Ganzes zu Boden. Die Samen sind oft leicht, geflügelt und werden durch den Wind verbreitet. Arten mit schweren Samen werden durch Tiere (Säugetiere und Vögel) verbreitet, die Flügel sind dann meist reduziert bis fehlend.

Brennwert KWh/srm = 1190
Brennwert KWh/kg = 4,4
Heizöl Liter/srm = 126


Kirsche

Die Süßkirsche wird bis zu 30 Meter hoch. Der Stamm erlangt einen Durchmesser von bis zu einem Meter. Die Blüten sind wie bei allen Rosengewächsen (Rosaceae) fünfzählig. Die Blüten sind weiß, bei den Ziersorten gibt es auch rosafarbene. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden.

Die Unterscheidung einzelner Kirschsorten ist äußerst schwierig. Die Bestimmung von Kirschsorten geschieht noch immer hauptsächlich über Vermessung und Vergleich von Früchten und Steinen mit Referenzmustern. Mehr und mehr werden auch genetische Fingerabdrücke von Kirschsorten erstellt.

Es gibt selbstunfruchtbare und selbstfruchtende Sorten. Im Kirschanbau, wie im gesamten Obstanbau, werden verschiedene Unterlagen verwendet, um die Größe der Pflanze sowie ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Der Geschmack und andere Eigenschaften werden durch den Edelreis, also die eigentliche Kirschsorte bestimmt. In der Regel sind Sauerkirschen anspruchsloser als Süßkirschen.

Da die Sämlinge der Vogelkirsche unveredelt nur kleine Früchte tragen, werden meistens größere Edelsorten hinaufveredelt. Dies geschieht hauptsächlich durch die Geißfußveredelung auf Hochstämme.

Im Handel werden in letzter Zeit oft Bäumchen angeboten, auf denen gleich zwei verschiedene Edelsorten der Süßkirsche veredelt wurden, diese werden dann als Dualkirsche bezeichnet. Es wird auch immer wieder versucht, kleinere Bäume (Zwergkirschen) zu züchten, die weniger Platz benötigen und deshalb auch für kleinere Gärten geeignet sind.   

Auch durch den Zeitpunkt der Reife der Früchte unterscheiden sich die verschiedenen Sorten. Die Maikirsche ist eigentlich das erste Obst im Jahr und erlangt, wie schon der Name sagt, Ende Mai die Reife. Die Herzkirsche ist etwas später dran, wobei es bei dieser Art wiederum frühere und spätere Sorten gibt.

Außerdem gibt es noch verschiedene Arten von Zierkirschen, die nicht wegen der Früchte gepflanzt werden, sondern als Gartenverzierung dienen (z.B. Japanische Zierkirsche). (Wikipwdia)

Brennwert KWh/srm = ähnlich Buche


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